Warum überhaupt vegan ?

Eine pflanzliche Kost, welche ausgewogen und vollwertig zusammengestellt ist, enthält eine günstigere Nährstoffzusammensetzung bei einer geringeren Aufnahmen ungünstiger Substanzen, im Vergleich zur vollwertigen Mischkost.

Ungünstige Substanzen sind:

  1. Stoffe die in den Lebensmitteln zwangsläufig vorkommen. Z.B. Purine, IGF Faktoren, Hormone, gesättigte Fettsäuren, Schwefelhaltige Aminosäuren. Welche sen stoffwechsel staek belasten oder sogar eine Krebserkrankung fördern können. Wobei auch Pflanzen Substanzen enthalten können, die negative Auswirkungen haben. So enthalten auch Hülsenfrüchte Purine. Toxische Substanzen finden sich ebenfalls in bestimmten Pflanzen. Zumeist ist das allerdings nur ein Problem, wenn größere, quasi unübliche, Mengen dieser pflanzlichen Lebensmittel, gegessen werden,z.B Blausäure beim Leinsamen. In Getreide, Hülsenfrüchten und vielen Nüssen sind Phytinsäuren enthalten, die die Aufnahme einiger Nährstoffe ( Eisen und zink) negativ beeinflussen. Allerdings gleicht sich das durch die richtige Zubereitung und gleichzeitiger Aufnahme von organischen Säuren wieder aus. Eisen ist in großen Mengen, die mit Fleisch aufgenommen werden können, wiederum ungünstig. Wenn man beides abwägt, so enthalten pflanzliche Lebensmittel weniger Substanzen, die sich gesundheitlich negativ auswirke.
  2. Ungünstige Substanzen aus der Produktion. Dabei betrifft das pflanzliche, wie tierische Lebensmittel. Beim Anbau von Getreide und Gemüse, kommen chemische Substanzen oder Gentechnik zum Einsatz.  Der Mensch konsumiert einen Teil so. Der Großteil wird an Tiere der Massentierhaltung verfüttert. Damit reichern sich Chemikalien aus dem Anbau im Körper der Tiere an. Diese gelangen dann auch in die Lebensmittel. Zudem kommen einige weitere Substanzen hinzu, die in der Tierhaltung eingesetzt werden.
  3. Lebensmittelzusätze. Das betrifft verarbeitete Lebensmittel. Sowohl pflanzlicher, als auch tierischer Natur. Solche “ fertigen“ Lebensmittel, sollte man generell genau unter die Lupe nehmen.

Günstige Substanzen sind:

  1. Sekundäre Pflanzenstoffe. Die außschlieslich in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Diese haben zahlreiche protektive  Eigenschaften. Sie geben den Pflanzen Farbe und Aroma und dem Menschen Gesundheit. Denn die können sich regulativ und schützend auf viele körperliche Prozesse auswirken. Sie können zum Beispiel den Blutzucker oder den Blutdruck regulieren oder vor Krebserkrankungen  schützen.
  2. Besonders erwähnenswert sind dabei die Ballastoffe. Die auch nur in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Diese regen nicht bloß die Verdauung an, sondern fördern die wichtige Darmflora. Das Mikrobiom im Darm steht im Zentrum unsere Gesundheit.
  3. Zahlreiche Mikronährstoffe, wie Mineralien und Vitamine. Abgesehen von Vitamin b12 kann die pflanzliche Kost alle Mikro Nährstoffe optimal abdecken. Kritische Nährstoffe können in jeder Kostform auftreten, z.b fehlt es häufig an Folsäure oder Vitamin C bei Mischköstlern.  Vitamin b12 gelangt auch nur über das Futter ins Tier und ist oft, unabhängig von der Ernährung, ein Problem.

Postiv ist ebenfall, dass eine pflanzenbetonte Kost  meist weniger Energie und gleichzeitig mehr gesunde Nährstoffe enthält.

Es ist dennoch nicht nötig, tierische Lebensmittel ganz vom Speiseplan zu streichen. Die Menge macht das Gift.

Der Mensch ist schließlich ein “ Allesfresser“, Omnivor. Das hat ihn überlebensfähig gemacht. Seine biologischen  Merkmale zeigen aber, dass eine pflanzliche Kost besser verwertet werden kann. Auch die menschlichen Vorfahren waren eher Pflanzenfresser.  Daraus kann man folgende “ Formel“ ableiten: 90 % Pflanzlich und 10% Tierisch

Vergleicht man bestimmte Völkergruppen und ihre Essgewohnheiten,  so haben die Menschen mit pflanzenbetonter Kost ein längeres und gesünderes Leben.  Wenn gleich es auch Völker gibt, die sich überwiegend tierisch ernähren müssen. Dabei geht es aber nicht etwa um gemästete Tiere mit hohem Gehalt an ungünstigem Depotvett mit seinen vielen gesättigten Fettsäuren, sondern um körperlich anstrengend gejagte Wildtiere, bzw. Um omega 3 reiche, fette Fische.  Sowohl die Zusammensetzung des Fleisches, deren Zubereitung, wie auch die körperliche Bewegung und der Gehalt an Omega 3 Fettsäuren wirken vermutlich regulativ. Allerdings lag bzw liegt die Lebenserwartung unter den harten Lebensbedingungen dieser Völker, niedriger als üblich.

 

Es gibt viele Gründe warum immer mehr Menschen auf “ Tier“ verzichten möchten. Tierliebe oder Umweltbewusstsein oder aus Gesundheitlichen Gründen, so wie bei mir. Mir geht es damit einfach besser und ich verzichte auf nichts. Milch und Eier mochte ich nie pur und Fleisch garnicht. Fisch reizte mich ebenfalls nicht. Ersatzprodukte brauche ich daher kaum. Geprägt hat mich meine Mutter, die nach Barbara Rütting und Bruker kochte. Eine einfache und naturbelassene Küche. Ich verzichte auch deshalb nicht, weil ich unvermeidliche Ausnahmen zulasse. Dies sind Situationen in denen es für mich keine Alternative gibt. Oder es eine gewisse Höflichkeit erfordert auch was unveganes zu essen. Nicht, weil ich die Disziplin nicht habe oder die Konfrontation meiden will. Einfach, weil mir soziale Kontakte wichtig sind. Ich erwarte Toleranz für meinem Lebensstil und muss daher selbst tolerant sein. Dadurch wecke ich deutlich mehr Interesse an der veganen Küche als mit schnöden Reden. Ich versuche Neugier bzw. Interesse zu wecken und die Angst vor der Vegnen Küche zu nehmen. Ich wünsche mir, dass immer mehr Konsumenten zu Tierfreien Produkten greifen. So, dass es normal ist beim Bäcker, Café und Imbiss Vegne Speisen zu bekommen. So, dass irgendwann der Fleischkonsum zurückgeht und sich die katastrophalen Folgen für Mensch und Umwelt reduzieren. Mir geht es darum, das Vegane genauso selbstverständlich zu machen wie es der Vegetarismus ist. Damit jeder frei entscheiden kann, wie er leben

 

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