Gedanken zum Stillen

imageAktuell angeregt habe ich mir ein paar Gedanken zum Stillen gemacht. Über das Langzeitstillen hatte ich bereits geschrieben. Aber nun geht es einfach um das gewöhnliche Stillen. Denn das wird jungen Müttern oftmals ganz schön schwer gemacht! 

Bei meiner Großen war ich 26 Jahre alt und das Stillen gerade wieder “ en Vogue“ , außerdem war das Internet noch nicht vollgestopft mit sovielen Informationen. Sprich, ich war komplett unvoreingenommen. Meine Tochter kam genau 3 Wochen zu früh aber sie schien genau zu wissen, wie sie ihr Löwenmäulchen um die Brustwarzen schließen muss. Sie zeigte mir wie es geht, das Stillen! Trotzdem war jedes Anlegen in den ersten 2,3 Wochen, immer erst eine Überwindung. Es schmerzte zu Beginn des Stillvorgangs.            DAS LÄSST NACH UND VERSCHWINDET VÖLLIG!!!!! Auch waren meine Brustwarzen etwas wund. Da bräuchte ich in der ersten Zeit Lanolin Salbe. Ich neige dazu, zuviel Milch zu haben und erleichterte mir die schmerzenden Brüste mit einer Pumpe! Ganz gegen den Empfehlungen der Hebammen! Und ich nahm Phytolacca Globuli zu Harmonisierung, bzw. kühlte die Brust und Trank Salbeitee. Und nach der Anfangszeit gab es keine Unannehmlichkeiten mehr! Ich stillte von Anfang an nach Bedarf, obwohl damals der vier Stunden Rhythmus empfohlen wurde. Doch meine zierliche Tochter wollte öfter Nuckeln.

Rückblickend weiß ich jetzt, dass es gut war angstfrei ans Stillen zu gehen und mir nichts sagen zu lassen! Ich habe gemacht was für mich richtig war! Heutzutage ist alles noch kontrollierter und wenn etwas nicht nach DIN und Vorrschrift läuft, wird es negativ bewertet. Dabei ist gerade das Stillen ganz individuell.

Jedes meiner Kinder war anderes an der Brust! Und es ist wichtig darauf Rücksicht zu nehmen. Sonst “ läuft“ es nicht!

Bei meinem ersten Kind wurde im Krankenhaus mittels Wiegerei vor und nach dem Stillen die Trinkmenge ermittelt. Totaler Quatsch! Das Baby sollte gesund wirken und ca. 6 nasse Windeln haben. Der Stuhlgang ist in Häufigkeit und Farbe ( Gelb, Grün) wechselnd und in großer Bandbreite normal. Er sollte nur nicht stinken.

Im Wachstumsschub trinkt das Baby oft, auch stündlich ist normal!

Die junge Mutter sollte tun, was ihr gut tut. Oft ist Entspannung das A und O für die Milchbildung. Dabei viel Körperkontakt zu Neugeboren, denn wie soll man sein Kind sonst kennenlernen. Wechselnde Still Positionen und das richtige “ Andocken“ sind wichtig!

Auf Still Probleme gehe ich jetzt nicht näher ein aber beantworte gerne Fragen.

ES DAUERT EIN PAAR WOCHEN UND DANN BEGINNT ERST DIE SCHÖNE STILLZEIT, VON DER SO VIELE MÜTTER SCHWÄRMEN

 

 

 

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3 Gedanken zu “Gedanken zum Stillen

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