Vegan Mama

Schwangerschaft und Stillzeit

Für diese besondere Zeit im Leben einer Frau gibt es zahlreiche Tips und Ratschläge, Bücher, Apps und andere Informationsquellen. An Informationen mangelt es eher nicht. Zudem werden Schwangere ärztlich beraten und betreut. Allerdings ist die vegane Ernährung für werdende Mütter mmer noch umstritten. Obwohl sie durchaus viele Vorteile hat und gut bedarfsdeckend geplant werden kann. Gerade Veganerinnen machen sich über ihre Ernährung in der Schwangerschaft vielmehr Gedanken, als das die meisten Mischköstlerinnen tun. Pflanzlich ernährte Personen sind oftmals besser mit dem Vitamin Folsäure versorgt. Denn dieses kommt in grünem Blattgemüse vor.

FOLSÄURE (B9) 

Auf den ersten Blick scheinen gerade Veganer sehr leicht ihren Folsäurebedarf decken können. Denn zu den, an diesem Vitamin 9 haltigen Lebensmittelgruppen  gehören vor allem dunkelgrüne Blattgemüse, wie Spinat und Grünkohl, die ja beide gern in einem Smoothie verwendet werden. Im übrigen leitet sich  Folsäure von folium = Blatt ab. So enthalten die grünen Blätter, durchschnittlich 150 Mikrogramm vitamin B9 in 100g.  Und damit ist der Bedarf, den die DGE für den durschnittlichen Erwachsenen empfiehlt, von 300 bis 400 Mikrogramm am Tag , schnell erreicht. Ausserdem zählen weitere, bei Veganer beliebte Lebensmittelgruppen dazu: Hülsenfrüchte,  Vollkorngetreide, auch manche Nüsse und Ölsaaten. Tempeh enthält ebenfalls 150 Mikrogramm pro 100g. Erdnüsse die zu den Hülsenfrüchten zählen, kommen auf fast 170 Mikrogramm. Das sind natürlich nur die Spitzenreiter. Aber auch 100g Hafer flocken enthalten noch knapp 90 Mikrogramm. Da sollte Folsäure für Veganer eigentlich kein Thema sein. Nur gibt es da leider ein großes Problem….Folate, das ist die natürliche Form der Folsäure, sind wahre Mimosen. Sie vertragen weder Kochen, noch Lagern oder Wässern, denn sie sind wasserlöslich und empfindlich gegenüber Hitze, Sauerstoff und uv Strahlung. Ja selbst ausgedehnte Sonnembäder können die Folate im Körper reduzieren. So wundert es nicht, dass da. 80 Prozent der Bevölkerung nicht genügend Folsäure aufnehmen. Okey, das sind auch keine Veganer…. trotzdem ist es auch bei der pflanzenbetonten Kost, sehr wichtig auf Frische zu achten und verarbeitete Lebensmittel zu meiden. Ein Problem kann es dann eigentlich nur in bestimmten Lebenssituation werden, zu denen  Schwangerschaft und Stillzeit gehören. Folate spielen bei der Blutbildung und der Zellteilung ( Synthese der Nukleinsäure ) eine wichtige Rolle. Daher verdoppelt sich in der Schwangerschaft und der Stillzeit der Bedarf an diesem Vitamin auf 600 bis 800 Mikrogramm. Und das schon zu Beginn der Schwangerschaft, wo Frau vielleicht noch gar nichts vom werdenden Leben bemerkt….da ca3 Wochen nach der Empfängnis wichtige embryonale Entwicklungen stattfinden, bei denen folate beteiligt sind. Ein Mangel an diesem Vitamin B 9 kann das Risiko eines Neuraltohrfefektes stark erhöhen. Dazu gehören insbesondere die Spina bifida der offene Rücken und die weniger bekannte, aber tödlich verlaufende, Anenzephalie. Außerdem begünstigt ein Folatmangel Schwangerschafts Komplikationen, wie Fehl – oder Frühgeburtlichkeit. Auch das Auftreten von Herzfehlern wird mit diesem Mangel in Verbindung gebracht. Da Folate nur in geringen Mengen im Körper gespeichert werden können, ist es bei kinderwunsch besonders wichtig auf die bedarfsgerechte Zufuhr zu achten.

Dreh – und Angelpunkt bei den Folaten ist die Art der Speisen Zubereitung. Ein großer Teil der Lebensmittel sollte roh verspeist werden. Tatsächlich sind grüne Smoothies mit Grünkohl oder Spinat eine tolle Quelle. Wenn der fertige Smoothie 100 gr davon enthält, so hat man bereits 180 bzw 140 Mikrogramm an dem Vitamin B9 getankt. Auch Salate kassen sich gut roh verzehren und schmecken frisch eh am besten. Ein 100 gr Feldsalat kommt auf 145 Mikrogramm. Garniert mit Sonnenblumenkernen: bieten  10gr der ölsaat ein Plus von ca 12 Mikrogramm B9. Ein Overnight oats wird auch unerhitzt genossen. 50 gr Hafer flocken liefern fast 45 Mikrogramm B9. Ein Tip sind auch Weizenkeime. Diese enthalte pro 10 gr, gute 50 Mikrogramm B9. Und lassen sich wunderbar über süß Speisen oder Obstsalat treuen. Auch Hefe flocken, ja gern als Käse Ersatz verwendet, enthalten 80 Mikrogramm auf 100 gr. Wichtig ist dabei, dass sie eben nicht erhitzt werden. Sondern in die abgekühlte Soße gerührt oder über die Speise gestreut.

Einige Gemüse müssen gegart werden. Und auch Getreide wird zumeist erhitzt, gekocht oder gebacken. Man kann aber grob sagen, dass 50 bis 70 Prozent des Folsäure Anteils des roh Produktes enthalten bleiben.

Beispiele: 100 g Rosenkohl enthalten 100 Mikrogramm B9, gegart sind noch 50 Mikrogramm darin. 100 g Brokkoli liegt roh bei 40 Mikrogramm und gegart bei 25. Da spielt natürlich auch die Länge der Kochzeit eine Rolle.  Getreide und besonders Hülsenfrüchte müssen in der Regel  am längsten kochen. Einweichen oder Keimen reduziert die Garzeit. 100 g gekochte Quinoa enthalten etwa 13 Mikrogramm, 50 g Rohware haben knapp 25 Mikrogramm. Der Gewichtsuntertschied liegt an der Aufnahme von Wasser, Getreide quillt auf. Kicherbsen enthalten getrocknet etwa 350 Mikrogramm B9 , die aus der Konserven pro 100 g nur etwa 30.

Empfohlene tägliche Zufuhr für jede Lebensphase:

https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/folat/

Beispiele für folatreiche Gerichte:

Gemüse Pfanne mit Quinoa ( 50 gr), grünem Erbsen (150 gr), Möhren und Tempeh (150 gr), mit ca 300 Mikrogramm Folat

Grundrezept für Overnight oats, dass man prima variieren kann,  mit mehr als 150 Mikrogramm Folat aus 50 gr Hafer flocken, 150 ml Sojadrink und 10 gr. Weizenkeimen.

Dessert mit 60 Mikrogramm  B9 aus 150 gr sojajoghurt.

Leckere Smoothies und Salat, mit 70 Mikrogramm B9 aus Blattgemüse.

In der Zeit des Kinderwunsches ist man damit gut aufgestellt und kann den empfohlenen Folatbedarf von 550 Mikrogramm für diese Lebensphase erreichen. Wenn man aber unsicher bist, sollte man sich vom Arzt beraten lassen. Er kann auch die unterschiedlichen Präparate empfehlen. Denn es gibt welche aus reiner synthetischer Folsäure und welche mit den aktiven Folaten. Folsäure muss der Körper erst umwandeln. Was in seltenen Fällen,  Personen mit entsprechendem Gendefekt, nicht gelingt. Manche Präparate enthalten weitere Mikronährstoffe, die in der Schwangerschaft eine rolle spielen (B12, Jod) Beispielsweise die Folio Präparate, die auch frei von tierischen Bestandteilen sind.

Bei anderen Nährstoffen kann es bei Veganer eher kritisch werden:

  • EISEN
  • Jod und Selen
  • Zink
  • Calzium
  • Vitamin B12
  • Vitamin B2
  • Vitamin B6
  • Omega 3 Fettsäuren
  • Protein

Mehr Informationen dazu: https://kleckerkleinundliebelein.wordpress.com/2016/03/30/vom-tragen-und-kuscheln/

Ich rate Frauen unbedingt den Blogartikel über Eisen zu lesen: https://kleckerkleinundliebelein.wordpress.com/2016/03/14/chiasamen-statt-ei/

Nicht vom falschen Betreff im Link irritieren lassen !!!

  • PROTEIN: Schwangerschaft: + 21%
  • VTAM7N A: Schwangerschaft: + 38%
  • FOLAT: Schwangerschaft: + 83%
  • VITAMIN B2: Schwangerschaft: + 18-27%
  • VITAMIN B6: Schwangerschaft: + 58%
  • VITAMIN B12: Schwangerschaft: + 17%
  • EISEN: Schwangerschaft: + 100%
  • JOD: Schwangerschaft: + 15%
  • ZINK: Schwangerschaft: + 43%
  • MAGNESIUM: Schwangerschaft: + 0,1%

Enthalten in diesen Lebensmitteln:

  • EISEN: enthalten in: Pseudo Getreide z.b. Hirse, Amaranth, Hülsenfrüchte, wie Kidneybohnen, getrockneten Aprikosen und Datteln, Gemüse, wie  Fenchel, Feldsalat, Rukkola, Zucchini am besten in Kombination mit Vitamin c oder organischen Säuren aus fermentation/ Gärung.
  • JOD: enthalten in jodiertem Speisesalz, Algen oder Präparate bzw. als Jodid Tabletten. Überdosierung vermeiden, daher auf den Jodgehalt und die Verzehr Empfehlung des jeweiligen Produktes achten.
  • SELEN: 3 Paranüsse am Tag
  • ZINK: Getreide, wie Haferflocken, Ölsaaten, z.B. Kürbiskerne, Sonnenblumenkern, Sesam. Am besten mit Vitamin C oder organischen Säuren
  • CaLZIUM: dunkelgrüne Gemüse, Pseudo Getreide, Sojaprodukte,  Kicherbsen, Calziumreiche Mineralwässer und angereicherte Drinks und Joghurt.
  • VITAMIN B12: Supplemente
  • VITAMIN B2: grüne Gemüse, Zucchini, Haferflocken, Mandeln, Nüsse, Ölsaaten, B2 angereicherte Produkte
  • VITAMIN D: Sonne oder Supplement
  • FOLSÄURE: grünes Blattgemüse, Getreide, Pseudo Getreide,  Hülsenfrüchte
  • OMEGA 3: Chia, Leinsamen, Walnuss, Hanf und deren Öle
  • VITAMIN B6: Hefeflocken, Kartoffeln, Avocados und Nüsse.
  • MAGNESIUM: Getreide, z.B. Haferflocken, Weizenkleie, Vollkornbrot, Ölsaaten, wie Kürbiskernöl und Sonnenblumenkerne, Banane, Hülsenfrüchte, z.B Bohnen und Linsen, Cashewnüsse und Mandeln
  • VITAMIN A als Beta Carotin in vielen bunten ( Rot, Orange, Grün ) Gemüse- une Obstsorten, z.B Möhre und Aprikose,  Hokkaido Kürbis, Mango, Paprika
  • PROTEIN: Hülsenfrüchte,  Getreide, Pseudo Getreide,  Sojaprodukte, Seitanprodukte ( nicht hochwertig), Kartoffeln wenig aber hochertig), Nüsse und Ölsaaten. Über Proteine gibt es hier mehr info:

https://kleckerkleinundliebelein.wordpress.com/2016/03/11/der-suesse-zucker/

Der Energiebedarf in der Schwangerschaft: 

Der Energiebedarf steigt erst zu Beginn des 4 Monats, um 250 bis 350 kcal, an. Nach gängigen Empfehlungen benötigt eine schwangere Frau ab dem 4. Monat dann eine tägliche Kalorienzufuhr von 2300 bis 2400 kcal. Der Mehrbedarf an Energie wird für das Wachstum des Kindes und für die Plazenta benötigt. Eine Schwangere hat außerdem einen leicht erhöhten Grundumsatz. Die Belastungen durch das zusätzliche Gewicht benötigen ebenfalls Energie.

Gewichtszunahme:

Die Zunahme ist sehr unterschiedlich. Es kommt auch darauf an, mit welchem Gewicht bzw. BMI die Frau in die Schwangerschaft gestartet ist. Bei Untergewicht darf sie mehr zunehmen als bei Übergewicht. Weniger als 7 kg sollten es aber  nicht sein. Durschnittlich kann man 10 bis 12 kg Gewichtszunahme erwarten.

Baby: ca. 3,0 bis  3,50 Kilogramm oder mehr

Gebärmutter: ca.1,00 Kilogramm

Plazenta: ca. 0,5 bis  0,75 Kilogramm

Fruchtwasser: ca. 1,0 bis 1,30 Kilogramm

Pro Brust: ca. 0,30 Kilogramm, sehr individuell

Blutvolumen: ca. 1,0 bis 1,15 Kilogramm

Gewebsflüssigkeit: ca. 2,00 Kilogramm oder mehr

Infektionsprophylaxe :

Meistens sind leichte Infekte nur besonders lästig. Manche Erkrankung schaden aber dem Ungeborenen oder begünstigen Komplikationen in der Schwangerschaft ( vorzeitiger Bladensprung)

  • Windpocken, Röteln, Ringelröteln, Scharlach, Hepatis B, Herpes, Toxoplasmose, Listeriose
  • Harnwegsinfektionen, vaginale Infektionen

Dazu wird der Gynäkologe individuell beraten und anbieten den Immunstatus für bestimmte Erkrankungen zu prüfen.

Schwangere sollte unbedingt die üblichen Hygienempfehlungen einhalten. Insbesondere das Hände waschen!!! Vorsichtist bei Reinigung von Katzenklo und Hasenstall geboten. Gemüse und Obst immer gründlich wachen.

Rohmilch,  rohes Fleisch, rohes Ei und  rohes Fisch verzehren schwangere  Veganerinnen sowieso nicht. 🙂

Ich denke, das eine Schwangere genügend Informationen erhält, fast schon zuviel.

Allerdings verläuft eine Schwangerschaft oft nicht wie erwartet oder gewünscht. Übelkeit, Erbrechen, Schwangerschaftsdiabetis, Schwangerschaftskomplikationen bis hin zur Erkrankung oder Tod des ungeborenen Kindes kann alles vorkommen.

Ich Rate zu einen auf sein Bauchgefühl zu achten und zum anderen sich eine gute Betreuung zu suchen, Arzt und Hebamme, Ernährungsberatung . Wichtig ist, dass man sich als Schwangere wohl fühlt.  Bei Probleme mit der veganen Kost in der Schwangerschaft, sollte man lieber ein paar tierische Lebensmittel einführen als einen Nährstoffmangel mit Folgen zu riskieren.

Meine persönlichen Erfahrungen aus der Schwangerschaft mit Kleckerklein: 

5 Monate nach meiner einzigen Fehlgeburt war ich mit dem Kleinen erneut schwanger, kurz vor meinem 40 Geburtstag. Die Chancen standen 50:50 Für eine intakte Schwangerschaft und ich traute mich erstmal garnicht zum Arzt. Doch in der 8 SSW sah ich das kleine Herzchen meines Regenbogenbabys schlagen.  Ein bewegender Moment. Erleichterung brachte auch das Ersttrimester Screening, zudem wir uns aufgrund meines Alters und auch der gesamten Famikiensituation entschlossen hatten. Ein schwer behindertes Kind hätten wir tatsächlich nicht verkraftet. Dafür fehlt uns die Unterstützung der Großeltern und Verwandten. Wie sich leider im späteren Verlauf meiner Schwangerschaft deutlich herausstellen sollte. Ich war bemüht besonders gesund zu essen. Ich wollte keinesfalls das “ etwas Böses“ mit meinem Bauchzwerg passiert. Die Angst war groß…und schlug sicher auch auf den Magen. Dennoch gelang es mir vegan zu essen. Allerdings nicht so ausgewogen, wie es hätte sein müssen. Bei weitem nicht. Und deshalb riet mir meine Ärztin auch zu entsprechenden Nahrungsergänzungen. Protein war für mich zu diesem Zeitpunkt noch kein Problem. Außerdem war die Übelkeit und das Erbrechen weniger drastisch wie in der Schwangerschaft mit Liebelein.  Damals musste ich wochenlang in der Klinik künstlich ernährt werden und bekam danach ambulante Ernährungstherapie.  Ich habe nur ein paar wenige Kilos zugenommen. Nach der Geburt hatte ich Untergewicht. Liebelein war völlig normal groß und schwer. 

Sojaprodukte schmeckten mir sehr gut. Bis ich eines Tages auf einen Artikel stieß,  der Sojaprodukte in der Schwangerschaft als kritisch bewertete. Dabei ging es um Phytoöstrogene, diese sollten womöglich urogenitale Misbildungen, besonders bei männlicheUngeborenen, hervorrufen. Heute weiß ich es besser! Damals stellte sich dann aber noch heraus, dass unser Kleiner irgendwas an einer Niere hat. Da waren nur 2 Zysten und ob dort Nierengewebe vorhanden war, konnte keiner genau sagen. Ich hatte Angst etwas falsch zu machen und ließ die vegane Ernährung sein. Ich aß vegetarisch ohne Ei und Fisch. Genießen konnte ich die Schwangerschaft nicht mehr. Ich traute mich nicht, mich auf den kleinen Menschen in mir zu freuen. Mein Vater wäre es lieber gewesen, wenn auch dieses Kind vorgeburtlich gestorben wäre. Sein Verhalten und seine Äußerungen führten dazu, dass der Kleine etwa 8 Wochen früher kommen wollte. Und deshalb bekam ich die erste Wehenhemmung (intravenöse Tokolyse) und Lungenreife Spritze in meinem Leben. Eine Woche vor dem erechneten Termin wurde Kleckerklein  mit stolzen 3400 geboren. Gesund !!! Ihm fehlt nur eine Niere . Vegetarisches  und veganes Essen war in der Klinik kein Problem gewesen. und mir hat es auch geschmeckt. Mir wurde oberärztlich versichert, die fehlende Niere wäre eine häufige Laune der Natur. Und hätte nichts mit der Ernährung zu tun. Die Stillzeit war weitesgehend vegan. 

Meine überwiegend pflanzliche Ernährung hat das spätere Essverhalten von Kleckerklein beeinflusst. Er isst auch eher pflanzlich obwohl er nun im Kindergarten die Wahl hat. Dominante Aromen, z.B. scharf, sauer und bitter, mag er. Ich habe so sehr gern in der Schwangerschaft gegessen, das hält gegen Übelkeit und den komisch- ekligen Mundgeschamack. Darüber hinaus denke ich, dass Kleckerklein von der Nahrungsergänzung profitiert hat. Insbesondere von den Omega 3 Fettsäuren. Er ist überdurchschnittlich entwickelt. Das haben wir sogar “ ärztlich“ bestätigt. Es ist keine persönliche Einschätzung. Er war sehr , sehr lange Stillkind. Und möglicherweise ist er deshalb kleiner als der Durchschnitt.

 

ERNÄHRUNG IN DER STILLZEIT

  • PROTEIN: Stillzeit: + 31%
  • VTAMIN A: Stillzeit: + 89%
  • FOLAT:  Stillzeit: + 50%
  • VITAMIN B2: Stillzeit: + 27%
  • VITAMIN B6: Stillzeit: + 58%
  • VITAMIN B12: Stillzeit: + 33%
  • EISEN:  Stillzeit: + 33%
  • JOD:  Stillzeit: + 30%
  • ZINK:  Stillzeit: + 30%
  • MAGNESIUM:  Stillzeit: + 25%
  • Der Energiebedarf steigt durch das Stillen um 300 bis 600 kcal an.

In  der Stillzeit ist es wichtig genauso gesund und nährstoffreich, wie in der Schwangerschaft zu essen. Um die Milchproduktion anzuregen, eigenen sich vor allem Getreideprodukte. Das huckerreiche Malzbier kann durch Getreidekaffee oder Stilltee ersetzt werden. Um überschießende Milch etwas zu reduzieren,  kann Salbei- und Pfefferminz Tee getrunken werden. Alkohol und möglichst auch Koffein aus Kaffee, Tee, Drinks sind nicht “ erlaubt“. Unverträglichkeiten in Form von Blähungen, Unruhe oder Wunden Po, können als Folge bestimmter Lebensmittel aus dem Speiseplan der Mutter, vorkommen. Das ist allerdings sehr individuell. Eine vegane Stillzeit ist sehr gut durchführbar. Damit die Nahrung alle Nährstoffe enthält, ist eine Ernährungs Beratung empfehlenswert.

Mittlerweile gibt es sehr viele Produkte für die vegane Mama. Egal, ob man seine Schwangerschaft bzw. Stillzeit vegan oder flexitarisch gestalten möchte, die Produkte sind für jede werdende oder stillende Mutter interessant!

Ich empfehle die vegan Mama Box von luckyvegan, um einen guten Überblick zu bekommen. Damit spart man sogar, denn  die Box hat einen Warenwert von ca.60€ aber kostet nur die Hälfte.

Highlight ist die hübsche Mutterpasshülle aus Filz. Sie eignet sich auch als Schutzhülle für andere kleine Hefte, Blätter oder Fotos, usw….und ist mit dem vegan Mama Logo bestickt.

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Eine primäre Rolle spielen sicher Nahrungsergänzungsmittel. Ohne die geht es meines Erachtens, in der Schwangerschaft und Stillzeit bei veganer Ernährung nicht. Gerade VitaminB12, Jod und Omega-3 sind schwierig den eine vegane Kost abzudecken. Während eine gesunde und abwechslungsreiche, rein pflanzliche Ernährung alle anderen Nährstoffe liefern kann, auch Eisen, Calzium  und Eiweiß. Allerdings muss man sich doch sehr gut mit dem Thema auskennen. Bei B12, Jod und Omega-3 ist eine ausreichende Zufuhr für das wachsende Leben zwingend notwendig. In der vegan Mama Box befinden sich vegane Ergänzungsmittel, die dafür geeignet sind.

Die Omega 3 Kapseln von Testa aus den Niederlanden decken mit nur einer täglichen Kapsel den Bedarf an DHA und EPA auf Basis von Algenöl. Ohne Gentechnik und künstlicher Zusatzstoffe. Damit fördert man die kindliche Gehirnentwicklung schon im Mutterleib!

BjökoVit bietet ein veganes Kombiprodukt mit Folsäure, B12, D2 und Jod. Da Zusammensetzungen entspricht dem Bedarf einer Schwangeren und Stillenden. Und ist damit optimal geeignet.

Natürliche B Vitamine bekommt man mit der Bio Primährhefe, die die Firma livQ in praktische Einzelportionen mit Aronia und Fruchtextrakten anbietet.

Eine weiteres kombipräperat ist ein Saft mit allen Wichtigen Nährstoffen vom Babyslife, der auch Eisen enthält. Mit einem kleinen Fläschchen ist man Vitamin mäßig auf der sicheren Seite.  

Ein Bekannter in Sachen Eisen ist Eisenquick von Herbaria.  Ein Probe liegt der Box bei. 

Omega 3 ist auch in Chiasamen enthalten. Zudem besänftigt Chiasamen Gel, ähnlich wie Leinsamen gereizte Mägen und fördert die Verdauung. Daher darf ein Päckchen Chiasamen von Davert in der Mana Box nicht fehlen.  

Auch Erdmandeln sind eine gute  Nährstoffequelle. Die leckeren Erdmandelchips kann man als Schwangere oder Stillende gut bei Heißhunger Attacken kauen. Sie sättigen gut durch den hohen Ballaststoffanteil. Dazu schmecken sie angenehm süß.

Stellvertretend für alle veganen Stilltees ( davon gibt es wirklich einige) enthält die Box den losen Stilltee von Herbaria.

Die meisten werdenden oder jungen Mütter habe  Lust auf hochwertige Und natürliche Körperpflege Produkte. Daher befinden sich in der Mamabox wunderbare Masken von Luvos und eine körpercreme von Styx.

Und einen gesunden Snack zum Trinken enthält die Box auch! Mit dem Track, Liquid Snack auf Basis von Fruchtmus, Nüssen und Saaten hat man immer was Gesundes zu Hand! 

Damit ist die veganMama Box von Luckyvegan eine tolles Infopaket aber auch ein brauchbares Geschenk zur Geburt! Erhältlich bei

http://www.lucky-vegan.com

 

 

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Die Box enthält natürlich nur eine kleine Auswahl. Gerade in den großen Drogeriemärkten finden sich viele weitere tolle Produkte für Schwangere und stillende Mütter. Viele davon sind sogar vegan! Da lohnt sich der Blick auf die Packungsrückseite mit den Angaben zum Produkt und den Inhaltsstoffe.

Auch bei der Babypflege gibt sehr viele vegane und biologische Produkte im Sortiment der großen Drogeriemärkte.

Erwähnen möchte ich aber noch die VEGANEN lillydoo Windeln und Feuchttücher. Ich habe dazu bereits einen Testbericht verfasst: 

https://kleckerkleinundliebelein.wordpress.com/2016/05/07/vegane-feuchttuecher-und-windeln/#more-2241

Besonders gut finde ich die Feuchttücher. Sie sind sehr hautfreundlich. Zudem sind sie kompostierbar!

#veganmama, #Folsäure, #veganeSchwangerschaft, #veganeStillzeit

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