Der Radsport: unser Leben

 

Ich sitze gerade auf dem Rennrad, eingespannt in einen Tacx Rollentrainer, schreibe den Beitrag und denke an meine beiden Jungs…der eine ( 12) fährt eine RTV von 70 km zum Training mit dem Verein, der andere (14) startet gleich bei einem LVM Rennen der U17… und ich habe Bauchweh vor Aufregung!

Sturzfrei uns zufrieden wünsche ich mir meine Jungs heute Nachmittag wieder zurück.

Gestern waren wir gemeinsam bei einer 30 km RTV. Kleckerklein saß  Fahrradsitz auf meinem Trekkingrad. Liebelein fuhr auf dem Mini Bianchi, trotz Wind und verkehr, einen  Schnitt von 22 km/h. Die Sonne schien, es war warm und alle hatten Spaß…so schön kann Radsport sein!

Aber ich habe auch schon im Regen an der Rennstrecke gestanden und um meine Kinder gebangt. Dabei muss ich mich jedesmal ermahnen: “ Du kannst sie nicht davon abhalten, sie wollen es selbst so. Lass den Kindern ihre Freiheit!“

Der Sport ist wichtig für unsere Kinder! Sie lernen dabei auch fürs Leben. Sie haben Freude am Radsport und entwickeln daraus Ehrgeiz und Ziele. Sie übertragen es auch auf die Schule, “ ohne Fleiß kein Preis “ und machen sich damit leider zum “ Opfer“. Mein jüngerer Sohn geht jeden Tag mit Bauchweh zur Schule! Er möchte eigentlich etwas lernen und dem Unterricht folgen aber dann gilt er als Außenseiter, wird gemobbt. Den großen belastet das auch, schön ist die Situation in der Klasse für ihn auch nicht. Dass er Rennrad fährt, sollte erst niemand wissen. Aber mitletweile war er schon in der Zeitung und dadurch ist es bekannt geworden.

Was ist da heute in unseren Schulen los?

Im Verein, beim Training und Wettkampf lernen unsere Kinder, was in der Schule nicht mehr vermittelt werden kann.

Für die pubertären Jungs, ist der Sport eine Ebene sich zu messen. Für sie ist es wichtig, mir macht es Angst.

Der Radsport bietet uns die Möglichkeit der gemeinsamen Freizeitbeschäftigung. Jeder ist dabei, jeder macht mit…

Aber der Radsport kostet viel Geld. Zumindest wenn man drei Kinder hat, die Renrad fahren. Ersatz-, Verschleißteile und gutes Material… ich spare bei meiner eigenen Ausrüstung.

Eine gesunde Ernährung gehört natürlich dazu. Obwohl gerade die jugendlichen dazu wenig Ambitionen zeigen. Selbst wenn es super schmeckt, man isst lieber, was alle in der Klasse essen… zum Glück verzeiht der Heranwachsende Körper einige Sünden.

Aber ich bin Vorbild und spüre selbst, dass mein Körper das so auch braucht. Aber gerade die angespannten Nerven bei den Radrennen treiben den cortisol Spiegel in die Höhe, machen es mir oft schwer nicht zu “ Schlemmen „.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s