Grundrezept: Veganer Rührteig

Ich habe tatsächlich jahrelang an einem, nein an DEM, veganen Grundrezept für Rührteig herumexperimentiert. Denn ich liebe Kuchen daraus. Egal ob als Torte oder Obstkuchen, Muffins oder ausgefallene Motivtorte. Doch auch mit diversen Eiersatzprodukten wollte mir kein annähernd akzeptabler Rührteig gelingen. Mit dem Verzicht auf die wesentliche Zutat, dem Ei,  gelingt der Rührteig nur schwer.  Eier geben zwar nur wenig Aroma, dafür umso mehr Struktur. Sie machen den Teig locker und vor allem elastisch. Zudem benötigt der Rührteig eine gewisse Menge Fett und gelingt ( leider) am besten  mit Zucker. Mein Grundrezept kann den Rührteig mit Ei aber gut ersetzen. Zudem benötigt man  außer “ Kala namak“, dem Schwefelsalz keine besonderen Zutaten.

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Der vegane Rührteig wird nicht lange gerührt. Im Gegenteil zunächst werden die trocken Zutaten gut vermischt und dann fügt man die Flüssigen hinzu. Diese werden kurz untergerührt. Der Teig ist eher kompakt und hat  nicht die gewohnte Rührteig Konsistenz.

Trockene Zutaten:

  • 300 g Dinkelmehl
  • 140 g Zucker
  • Vanillezucker mit Bourbon Vanille
  • 1 ganzes Tütchen Weinstein Backpulver
  • Eine Prise Kaka Namak
  • Etwas Kurkuma
  • Trockene Aromen nach Wunsch, z.B. Zitronenabrieb, Kakao Pulver

Feuchte Zutaten:

  • Ca. 250 ml Pflanzendrink, gut geeignet ist Sojadrink
  • 80-100 g kokosöl oder anderes Backfett
  • Flüssigke Aromen nach Wunsch: Zitronenöl, Rum, o.Ä.

Je nach Mehl Typ und Fett varriert die Menge an Flüssigkeit. Auch Kakao Pulver braucht extra Flüssigkeit. Das kann man problemlos ausgleichen indem man die Flüssigkeit nicht auf einmal sondern portionsweise zugibt und so etwas varrieren kann.

Je nach weiterer Verwendung: Muffins, Grüße oder kleine Backform varriert die Backzeit. Da kann man sich gut an ähnlichen Rezepten orientieren. Muffims und kleine oder flache Kuchen benötigen ca. 30 Minuten. Größere Formen manchmal doppelt so lang. Gebacken wird bei da. 175 Grad Celsius in der Backofen Mitte.

Die Zugabe von Schokortropfen, Rosinen oder Nüssen ist natürlich möglich.

Zum Stürzen und anschneiden, lässt man das Gebäck VOLLSTÄNDIG auskühlen.

Gutes Gelingen !

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