Motivation

Ein bekanntes und häufig genutztes Wort “ Motivation „, ein Aktivator für eine Handlung.

Da hinter verbergen sich komplexe Prozesse, sie sich in Geist und Körper abspielen. Diese zu kennen, hilft sich selbst besser zu verstehen.

„Motivation “ kommt vom Verb „movere“, übersetzt : antreiben oder bewegen. Wenn etwas antreibt, dann gibt es ein Motiv, ein Ziel. Es gibt einige Theorien dazu, was einen solchen Beweggrund auslösen kann. Zunächst ging man von Instinkten aus, später eher von „Bedürfnissebefriedigung“. Diese kann sich auch auf emotionaler Ebene ausweiten. Es geht also nicht nur um elememtare, körperliche Notwendigkeiten, wie z.B. Hunger,  Durst, Fortpflanzung.  Sondern auch um angenehme Gefühle, also körperliche und mentale Trigger. Emotionen spielen eine zentrale Rolle und beeinflussen maßgeblich durch ihre Intensität,  bzw. Physiologische Erregung.

Motivation ist gerade im Zusammenhang mit einem zielgerichteten Verhalten bedeutsam. Aus einem regelmäßigen Verhaltensmuster kann dann eine Gewohnheit werden. Der Mensch entwickelt gern Gewohnheiten. Diese erleichtern ihm das Leben, denn er muss nicht immer wieder eine Entscheidung treffen, bzw. über etwas nachdenken. Handlungen die sehr starke, positive , körperliche Reaktionen auslösen, führen zu einer starken Gewohnheitsbildung. Nicht immer sind Gewohnheiten erwünscht. Es gibt Verhaltensweisen, die schaden. Zudem ist der Übergang in die Sucht fließend. Es ist auch hier eine Ausgewogenheit nötig.  Nur im Gleichgewicht aller Komponenten entsteht Wohlgefühl und Gesundheit.

Dabei ist es (lebens)notwendig, dass zentrale Grundbedürfnisse erfüllt sind. Nur dann kann auch Energie für weitere Motive freigesetzt werden. Motivation kann Energie freisetzen benötigt aber häufig auch eine Initial Zündung.

Über Motivationen lässt sich ein Verhalten lenken. Das beginnt schon in der Kindererziehung,  wenn für ein bestimmtes Verhalten eine schöne Belohnung in Aussicht gestellt wird. Und diese Strategie wirkt ein Leben lang. Während Belohnungsysteme meist auf Materielles ausgerichtet sind, können aber ebensogut Emotionen zur “ Belohnung“ werden. Diese sind dann das Motiv. Sie motivieren zu einem bestimmten Verhalten. Auch großes Leid kann zum Antreiber werden und zu einem  bestimmtem Verhalten bewegen. Der Körper entwickelt auch selbst solche Belohnungsysteme. Ein Motiv kann von außen wirken oder auch aus dem Inneren heraus entstehen.

Da parallele Belohnungsysteme bestehen, die einander konkurrieren können, kommt zur Motivation auch Willenskraft hinzu. Gern als Umsetzungskompetenz bezeichnet und sorgt sie  u.A. dafür, dass Hindernisse überwunden werden können.

Je schöner ein Motiv erscheint, desto kräftiger ist die Motivation. z.B. die Erfüllung eines großen Wunsches. So lässt sich über das Motiv die Stärke der Motivation für ein gewünschte Verhalten beeinflussen. Es ist daher sinnvoll das Motiv gut zu visualisieren.

Bei der  Ernährungsumstellung spielt das Motiv eine große Rolle.

Motive, bzw Gründe,  für eine Ernährungsumstellung sind vielfältig. Beispielsweise können sich Menschen aus verschiedenen Gründen für eine vegane Ernährung entscheiden. Ob es nun um das Tierleid, die Umwelt oder die eigene Gesundheit geht, ist nicht entscheidend. Je höher die psychische Erregung dabei, desto größer die Motivation für die Ernährungsumstellung.

Gerade beim Gewichtsmanagment hat die Motivation eine wichtige Rolle. Es bestehen oft mehrere unbewusste Belohnungsysteme, die überwunden werden müssen, um das gewünschte Verhalten zu festigen. Dabei ist Willenskraft nötig um bewusst richtige Entscheidungen treffen zu können. Es gibt demnach unterschiedliche Richtungen der Motivation:

  • Die eine führt weg von etwas Unangehmen ( Weg von)
  • Die andere führt zu etwas Angenehmen (Hin zu)

Leider können Motive auch ihren “ Glanz“ und Anziehungskraft verlieren. Außerdem sollte sich die Belohnung tatsächlich erreichen lassen.

Zusammenfassung:

Motivation ist die Summe aller bewussten oder unbewussten Beweggründe für alles, was ein Mensch anstrebt oder vermeidet. Diese Energie stammt aus „inneren“ und „äußeren“ Quellen. Damit angestrebte Ziele in Resultate umgesetzt werden, muss zur Motivation noch die Willenskraft dazukommen. 

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