Naturheilkunde wirksam?

IMG_0869Angeregt durch meine erfolgreiche Fersensporntherapie möchte ich über meine Gedanken zu dem Thema schreiben. Keine Sorge, ich will nicht für eine bestimmte Therapie order Ernährung werben. Ich möchte Gedanken anregen!

Es gibt soviele Geschichten von wundervollen Heilungen. Doch ich finde es schrecklich, wenn mir Jemand seine Theorie als die einzig wahre verkaufen will. Es liegt daran, dass mich die Allgemeingültigkeit stört und nicht, weil ich die Geschichte nicht glaube, habe selbst auch eine erlebt: mein Kampf gegen den M.Crohn. Obwohl ich Phasen parentrraler Ernährung und Astronautenkost lange hinter mir habe, ist meine Therapie keine allgemein empfohlene. Sie wirkt eben nur bei mir…Es kann keine Empfehlung für alle geben, keine Ernährung, die allen gut tut….Denn wir sind viel zu verschiedenen.

Und selbst die eigenen Bedürfnisse ändern sich ständig im Lebensfluß. Wir sind dem Tages-, Mond-, Jahreszeitenrhythmus, Monatszyclus, etc…unterworfen. Daher bleibt nichts, wie es ist.

Ich möchte noch nicht einmal von Krankheit oder Gesundheit sprechen sondern von einem Zustand des Wohlbefindens, von Fitness, Leistungsfähigkeit und Glück. Wenn man sich so fühlt, ist der Körper in Balance. Und Selbstheilungskräfte und Immunsystem laufen optimal…so MEINE THEORIE. Wir Kreisen mehr oder weniger um diesen Idealzustand herum. Sind wir weit von dem idealzustand entfernt, können Krankheiten entstehen. Es uns ins Gleichgewicht bringt und damit gut tut, ist bei jedem anders!.

Ich persönlich bin der Sportwagen mit Kohlenhdratvetbrennungsmotor serienmäßig. Das heißt ich Brauche Bewegung und Kohlenhydrate fürs  Wohlbefinden. Zumindest gerade in diesem Moment, in dieser Zeit…Aber auch Pausen, in denen ich die Füße hochlegen kann, einen Kaffee oder das Spiel mit den Kindern genieße.

Es ist schwer Herauszufinden was man wirklich braucht. Es ist ein Prozess und erfordert Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung. Oft müssen Gewohnheiten abgelegt werden. Und Rückfälle, sowie Mißerfolge kommen vor. Doch letztendlich gewinnt man nur an Lebensqualität. Und das sollte man sich wert sein. Wenn ich mir selbst etwas bedeute, wenn ich mich selbst schätze, dann gehe ich achtsam mit mir um.

Viele Mütter geben ihren Kleinen erstmal lieber Globuli oder einen Kräutertee und machen Zwiebelsäckchen oder Wickel, um dem kleinen Organismus Chemie zu ersparen. Doch selbst greifen sie meist schneller zur Medizin als es nötig wäre. Als würden die Hausmittel nur bei Kindern wirken. Vielleicht ist dem sogar so. Kleine Kinder leben im hier und jetzt und Bedürfniss orientiert. Sie trinken weder Kaffee noch Alkohol und bekommen in der Regel eine gesunde Kost mit wenig Zucker, sind Nichtraucher. Wirkt die Homöopathie nur dann? Sie mag bestimmt besser wirken, wenn wir weniger Störfaktoren mit uns rumschleppen. Weil dann die volle Kraft der Selbstheilung dienen kann. Aber Naturheilkunde wirkt auch bei Erwachsenen. Vor allem, wenn man ihr vertraut.

Wer der Homöopathie nur skeptisch gegenüber steht sollte zumindest mal die Krauterrheilkunde ausprobieren. Dazu gibt es immerhin zahlreiche positive Erfahrungen und entsprechend aufbereitete Arzneimittels mit rein pflanzlichen Wirkstoffen. Auch Zwiebelsackchen und Wickel, sowie Kneipsche Wasser Anwendungen , kann man probieren.

Die Naturheilkunde kann vielfach gut helfen, doch ersetzt sie nicht die akut Behandlung schwerer Krankheiten.  Vielmehr sollten beide Heilverfahren genutzt werden.

Unwohlsein entsteht immer dann, wenn wir aus dem Gleichgewicht geraten sind, körperlich oder seelisch. Je älter wir werden umso geringer unsere Toleranz schlechter Faktoren gegenüber. Körperliche Balance erreichen wir nur, wenn wir unserem Körper das geben, was er braucht. Alle Nährstoffe, Bewegung und Entspannung. Es lohnt sich seinen eigenen Weg zu finden.

Leider ist nicht unbedingten das richtig, was wir am Liebsten Essen. Dann wären Nougatringe bei mir…jammmmmjammmm   Tagesprogramm! Klar, was man garnicht mag,  ist wegzulassen. Genau, wie Fertigprodukte und FastFood….Weiß man ja!!! Frisch und abwechslungsreich soll es sein!

Ohne Ausprobieren geht es nicht. Und das in allen Bereichen. Sport und Entspannung gehören mit dazu.

 

 

 

 

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Warum überhaupt vegan ?

Es gibt viele Gründe warum immer mehr Menschen auf “ Tier“ verzichten möchten. Tierliebe oder Umweltbewusstsein oder aus Gesundheitlichen Gründen, so wie bei mir. Mir geht es damit einfach besser und ich verzichte auf nichts. Milch und Eier mochte ich nie pur und Fleisch garnicht. Fisch reizte mich ebenfalls nicht. Ersatzprodukte brauche ich daher kaum. Geprägt hat mich meine Mutter, die nach Barbara Rütting und Bruker kochte. Eine einfache und naturbelassene Küche. Ich verzichte auch deshalb nicht, weil ich unvermeidliche Ausnahmen zulasse. Dies sind Situationen in denen es für mich keine Alternative gibt. Oder es eine gewisse Höflichkeit erfordert auch was unveganes zu essen. Nicht, weil ich die Disziplin nicht habe oder die Konfrontation meiden will. Einfach, weil mir soziale Kontakte wichtig sind. Ich erwarte Toleranz für meinem Lebensstil und muss daher selbst tolerant sein. Dadurch wecke ich deutlich mehr Interesse an der veganen Küche als mit schnöden Reden. Ich versuche Neugier bzw. Interesse zu wecken und die Angst vor der Vegnen Küche zu nehmen. Ich wünsche mir, dass immer mehr Konsumenten zu Tierfreien Produkten greifen. So, dass es normal ist beim Bäcker, Café und Imbiss Vegne Speisen zu bekommen. So, dass irgendwann der Fleischkonsum zurückgeht und sich die Katastrophalen Folgen für Mensch und Umwelt reduzieren. Mir geht es darum, das Vegane genauso selbstverständlich zu machen wie es der Vegetarismus ist. Damit jeder frei entscheiden kann, wie er leben möchte.

Aber welche Vorteile gibt es denn nun. Und Nachteile?

Vorteile gibt es zu Hauf und die greifen schon, wenn man bewusst mit tierischen Lebensmittel umgeht und diese nur selten genießt. Man muss also kein Strenger Veganer werden.

Spürbar wird die Vegane oder veganere Lebensweise bei einem selbst. Ich kann sogar sagen, dass mich kein Heuschnupfen mehr plagt! Generell fühlt man sich fitter, das Körpergewicht kann sich regulieren, Blutwerte bessern. Zum Einen weil tierische Fette und Eiweiße, die für  unserer Zivilisationskrankheiten verantwortlich sind, reduziert werden oder wegfallen und zum anderen, weil mehr Obst, Gemüse, Nüsse,  Saaten und Samen gegessen werden. Natur und Mensch  profitieren vom Wegfall der Massentierhaltung.Tierquälerei in Schlachthöfen nimmt ab.

Nachteil einer  veganen Ernährung ist die Notwendigkeit einer B12 und ggf. Jod Substitution. Dazu gibt es vielfältige Meinungen. Zu bedenken ist aber, dass auch unter Vollkost Mangelerscheinungen möglich sind. Grundlage einer gesunden Ernährung sollte immer eine abwechslungsreiche Kost mit viuelken unverarbeiteten Lebensmitteln sein. Vegan ist NICHT automatisch gesund!!!!

MyEy Eiersatz

Chiasamen sind ein guter und vielseitiger Eiersatz. Doch manchmal muss es etwas Spezielles sein . Dann bietet sich ein guter Ersatz für Eiweiß, Eigelb oder Vollei an. In Bioqualität!

Damit gelingen alle typischen Spezialitäten, wo sonst ein Ei nicht wegzudenken wäre, z.B bisquit, macarons oder Baisers.

Rohkost für Kinder?

Ich hätte es nicht geglaubt, aber meinen Kindern schmeckt es ausgezeichnet! Daher stelle ich noch mehr Rezepte für Cräcker und Fruchtchips bzw. -Leder vor.;-)

Ich denke, dass man seinen Kindern alles anbieten sollte, was in der Familie gegessen wird und natürlich keine Toxine oder Alkohol enthält

Die Milch macht….

Aus Kälbchen starke Rinder!

Und aus uns Menschen? Für Babies ungeeignet, da sie zuviel Calzium und Eiweiß für den kleinen Menschen enthält. Für sie hat die Natur die Art eigene Muttermilch konziepert. Auch Muttermilch enthält Milchzucker. Erst im Laufe des Lebens baut sich die Verdaulichkeit für Milchzucker ab. Irgendwann fängt das Baby an am Familientisch zu essen und braucht weniger Milch….bis diese an Bedeutung für die Ernährung verliert.

Ja, ich meine man braucht keine Kuhmilch! Sie ist nicht für uns Menschen gemacht. Zuviel an Eiweiß und Calzium und Wachstumshormonen bekommt uns nicht. Sei sparsam damit oder verzichte ganz!

Viele Erkrankungen bessern sich, wenn man auf Milchverzichtet.

 

 

 

Der süße Zucker….

Mit bitteren Beigeschmack

Was macht Zucker mit uns? Brauchen wir ihn wirklich oder schädigt er den Körper?

Zucker ist ein einfaches Kohlenhydrat, er gelangt schnell ins Blut. Der steigende Blutzuckerspiegel führt zu einer Insulinausschüttung. Insulin schleust die Zuckermoleküle in die Zellen. Muskeln bekommen Energie, sie können einen Teil davon speichern. Wenn mehr gespeichert werden muss, dann wird Zucker zu Speicherfett umgebaut. Das setzt sich bevorzugt im Bauchraum an. Auch die Leber ist ein Speicherorgan. Aber alles hat seine natürliche Grenze. Ein zuviel macht krank.

Kohlenhydrate braucht der Mensch! Doch es gibt Unterschiede. Komplexere KH, z.B Stärke, werden langsamer ins Blut abgegeben. Besonders, wenn sie mit Ballaststoffen gekoppelt sind. Das ist verträglicher für uns. Der Körper bekommt keine hohe Konzentration KH auf einen Schlag und hat die Möglichkeit die KH effektiver zu verarbeitende. Der Konstantere Blutzuckerspiegel hält uns länger satt und zufrieden.

Daher sollten wir Zucker durch gesündere Süßungsmittel ersetzen. Da empfiehlt sich auf die natürliche Süße von Früchten zu setzen. Datteln, Feigen, Bananen, etc….

In meinen Rezepten kommt die Süße aus Früchten.